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Herz-Kreislauferkrankungen: Eine stille Bedrohung
Herz-Kreislauferkrankungen gehören zu den bedrohlichsten Gesundheitsproblemen unserer Zeit. Sie sind weltweit die häufigste Todesursache und fordern jährlich Millionen von Leben. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben im Jahr 2017 allein weltweit 17,8 Millionen Menschen an Folgen solcher Erkrankungen — das entspricht etwa 32% aller Todesfälle. Auch in Deutschland und Europa führen sie die Sterbestatistik an.
Was verbirgt sich hinter dem Begriff Herz-Kreislauferkrankungen? Es handelt sich um eine Vielzahl von Leiden, die das Herz und das Gefäßsystem betreffen. Zu den häufigsten gehören:
Koronare Herzerkrankung (KHK): Verengung der Herzkranzgefäße, die zu Durchblutungsstörungen führen kann.
Bluthochdruck (Hypertonie): Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck von mehr als 140/90 mmHg.
Herzinsuffizienz: Das Herz verliert seine Pumpleistung und kann den Körper nicht mehr ausreichend mit Blut versorgen.
Herzrhythmusstörungen: Unregelmäßiger Herzschlag, der zu schnell (Tachykardie) oder zu langsam (Bradykardie) sein kann.
Arteriosklerose: Verkalkung und Verengung der Arterien, die Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen kann.
Risikofaktoren: Was macht uns anfällig?
Viele Risikofaktoren lassen sich durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen. Zu den wichtigsten gehören:
Rauchen: Erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich.
Ungesunde Ernährung: Zu viel Salz, gesättigte Fettsäuren und Zucker schaden dem Kreislauf.
Bewegungsmangel: Regelmäßige körperliche Aktivität (mindestens 150 Minuten pro Woche) senkt das Risiko um fast ein Drittel.
Übergewicht und Adipositas: Belasten Herz und Gefäße und begünstigen Diabetes.
Stress und psychische Belastungen: Depressionen und Burnout-Syndrome verschlechtern die Prognose bei bestehenden Herzerkrankungen.
Genetische Veranlagung: Familienanamnese spielt bei manchen Formen eine Rolle.
Symptome: Wann sollte man zum Arzt gehen?
Oft verlaufen Herz-Kreislauferkrankungen zunächst beschwerdefrei. Doch folgende Anzeichen sollten stets ernst genommen werden:
Brustschmerzen oder Engegefühl (besonders bei Belastung)
Kurzatmigkeit
Schwindel oder Ohnmacht
Herzrasen oder unregelmäßiger Puls
Schwellungen an den Beinen (Anzeichen einer Herzinsuffizienz)
Besonders bei Frauen verlaufen akute Ereignisse wie Herzinfarkte oft atypisch: Statt stärkster Brustschmerzen treten Übelkeit, Bauchbeschwerden oder allgemeine Schwäche auf. Daher ist Aufklärung wichtig.
Prävention und Behandlung: Was kann man tun?
Die gute Nachricht: Viele Herz-Kreislauferkrankungen sind vermeidbar. Die Prävention setzt an folgenden Punkten an:
Ernährungsumstellung: Mehr Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Fisch und Nüsse; weniger Salz, Zucker und verarbeitete Lebensmittel.
Regelmäßige Bewegung: Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen oder Sportarten mit Ausdauercharakter.
Rauchverzicht: Sofortiger Verzicht senkt das Risiko schnell.
Stressmanagement: Entspannungstechniken, Yoga, Meditation oder psychologische Unterstützung.
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen: Blutdruckmessung, Blutzucker- und Cholesterintests ab dem 35. Lebensjahr.
Falls eine Erkrankung bereits vorliegt, stehen verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung: Medikamente zur Blutdrucksenkung, Cholesterinsenker, Gerinnungshemmung oder bei Bedarf operative Eingriffe wie Stentimplantation oder Bypass-Operation.
Fazit
Herz-Kreislauferkrankungen sind eine ernste Herausforderung für die Gesundheitssysteme der Welt — doch sie müssen es nicht sein. Durch einen bewussten Lebensstil, frühzeitige Diagnostik und gezielte Präventionsmaßnahmen lässt sich das individuelle Risiko deutlich senken. Es liegt in unserer Hand, unser Herz zu schützen — bevor es zu spät ist.
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Tabletten zur Senkung des Blutdrucks helfen natürlich, es schnell wieder normal zu machen, aber es wird auch empfohlen, den Lebensstil zu ändern. Gesunde Ernährung, Gewichtskontrolle, regelmäßige Bewegung, Rauchen und Alkohol sind gute Möglichkeiten, Bluthochdruck zu verhindern. Stellen Sie sicher, dass weniger Natrium (z. B. Salz) und mehr Kalium (Bananen, Spinat, Brokkoli) in den Körper gelangen.
