✔ Die Besonderheiten der Ernährung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
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Die Besonderheiten der Ernährung bei Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen
Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Eine gesunde Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle — sowohl zur Prävention als auch zur Begleittherapie bereits bestehender Krankheitsbilder. In diesem Beitrag werden die wichtigsten Ernährungsaspekte bei Herz‑ und Gefäßerkrankungen dargestellt.
1. Grundsätzliche Empfehlungen
Eine herzgesunde Ernährung zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
reduzierter Verzehr von gesättigten Fettsäuren und Transfetten;
erhöhter Anteil an ungesättigten Fettsäuren (vor allem Omega‑3‑Fettsäuren);
begrenzter Salzverzehr (<5 g pro Tag);
ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen;
vermehrter Verzehr von Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Nüssen;
moderater Alkoholkonsum oder völliger Verzicht.
2. Schlüsselkomponenten einer herzgesunden Diät
Ballaststoffe. Laut Studien senken Ballaststoffe den LDL‑Cholesterinspiegel und tragen zur Regulation des Blutdrucks bei. Empfohlen sind mindestens 25–30 g Ballaststoffe täglich.
Omega‑3‑Fettsäuren. Fettiger Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering liefert wertvolle Omega‑3‑Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und das Herzrhythmus stabilisieren. Zwei Portionen Fisch pro Woche werden empfohlen.
Kalium. Kalium hilft, den Blutdruck zu senken. Gute Quellen sind Bananen, Kartoffeln, Spinat und Bohnen.
Antioxidantien. Vitamine C und E sowie Polyphenole schützen die Blutgefäße vor oxidativen Schäden. Sie kommen vor allem in Beeren, Nüssen und grünem Tee vor.
3. Lebensmittel, die eingeschränkt werden sollten
Bei Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen ist es wichtig, folgende Lebensmittel zu reduzieren oder zu vermeiden:
verarbeitete Fleischerzeugnisse (Wurst, Schinken) wegen des hohen Gehalts an Salz und gesättigten Fetten;
Snacks und frittierte Lebensmittel mit hohem Gehalt an Transfetten;
zuckerhaltige Getränke und Süßigkeiten, die zur Entstehung von Übergewicht und Diabetes beitragen;
Speisesalz — stattdessen Kräuter und Gewürze zur Aromatisierung verwenden.
4. Spezielle Ernährungskonzepte
Bewährt haben sich insbesondere zwei Ernährungsmuster:
DASH‑Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension): fokussiert auf niedrigen Salzgehalt, viel Obst und Gemüse sowie mageres Fleisch. Studien zeigen eine signifikante Senkung des Blutdrucks.
Mittelmeerküche: reich an Olivenöl, Fisch, Nüssen, Gemüse und Vollkornprodukten. Sie senkt das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.
5. Praktische Umsetzung
Um die Ernährungsumstellung nachhaltig zu gestalten, empfiehlt es sich:
schrittweise die Lebensmittelgewohnheiten zu ändern;
auf Etiketten auf Salz-, Zucker- und Fettgehalt zu achten;
selbst zu kochen, um Zutaten und Zubereitungsarten zu kontrollieren;
ausreichend Wasser zu trinken und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.
Fazit
Eine angepasste Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie bei Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen. Durch den Verzehr nahrreicher, ballaststoffreicher Lebensmittel in Kombination mit der Reduktion von Salz, Zucker und schädlichen Fetten lässt sich das Krankheitsrisiko deutlich senken und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich verbessern.
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Der Blutdruck ist einer der grundlegenden Indikatoren für die Gesundheit, der nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch die Aktivität der Nieren, der endokrinen Organe, der Hämatopoese und des Nervensystems widerspiegelt. Daher gibt es einfach kein universelles Medikament gegen hohen Blutdruck. Sie können nicht in die Apotheke kommen und nach «Drucktabletten» fragen, weil der Apotheker sofort fragt – welches Medikament hat Ihnen der Arzt verschrieben?
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In erster Linie werden Betablocker Patienten mit Herzinsuffizienz, Aortenaneurysma, nach einem Myokardinfarkt sowie Frauen im gebärfähigen Alter, insbesondere Frauen, die eine Schwangerschaft planen, verschrieben. Betablocker werden gut vertragen, können aber Hautausschläge und Bradykardie verursachen – eine zu starke Verlangsamung des Pulses.
